Reifen Recyclingmaschine: Komplettes Handbuch zu Typen, Prozess & ROI

Bedeutung und Ablauf des Reifenrecyclings: Ein umfassender Leitfaden

A Reifenrecyclingmaschine Altreifen – Pkw-, Lkw-, Offroad- und Industriereifen – werden in wiederverwertbare Materialien umgewandelt: Gummigranulat, Gummipulver, Stahldraht und Fasern. Angesichts von schätzungsweise 1,5 Milliarden Altreifen, die jährlich weltweit anfallen, und zunehmenden Deponieverboten in Nordamerika, Europa und Asien ist Reifenrecycling sowohl eine ökologische Notwendigkeit als auch ein lukratives Geschäft. Dieser Leitfaden beschreibt alle Maschinentypen im Reifenrecyclingprozess, ihre technischen Daten, die Endprodukte und deren Absatzmärkte sowie eine schrittweise Anleitung zum Aufbau oder zur Modernisierung einer Reifenrecyclinganlage.

Was ist eine Reifenrecyclingmaschine?

Eine Reifenrecyclingmaschine ist jedes Gerät, das Altreifen in wiederverwendbare Rohstoffe zerlegt. Keine einzelne Maschine verarbeitet einen ganzen Reifen zu einem fertigen Produkt – Reifenrecycling erfordert mehrere Maschinen. Abfolge spezialisierter Maschinen, Jede Komponente übernimmt einen spezifischen Arbeitsschritt: Entwulsten (Entfernen des Stahldrahts), Zerkleinern (primäre Zerkleinerung), Granulieren (sekundäre Zerkleinerung), Stahltrennung, Fasertrennung und Mahlen (Feinpulverherstellung). Der Begriff “Reifenrecyclinganlage” bezeichnet üblicherweise die gesamte Anlage oder den Primärzerkleinerer, der das Herzstück des Systems bildet.

Der Reifenrecyclingprozess: Schritt für Schritt

Das Verständnis des gesamten Prozesses hilft Ihnen, die richtige Ausrüstung für jede Phase auszuwählen. Hier ist der Standardprozess für das mechanische Reifenrecycling, der bei Umgebungstemperatur angewendet wird:

Phase 1: Sammlung und Inspektion

Altreifen werden von Reifenhändlern, Autowerkstätten, Fuhrparkbetreibern und kommunalen Sammelstellen geliefert. Sie werden auf Verunreinigungen (noch montierte Felgen, übermäßiger Schlamm, chemische Verunreinigungen) geprüft und nach Reifentyp sortiert: Pkw-Reifen (PCT), Lkw- und Busreifen (TBT) sowie OTR-Reifen erfordern aufgrund ihrer unterschiedlichen Größe und ihres Stahlanteils jeweils unterschiedliche Aufbereitungsparameter.

Phase 2: Entkopfen

A Reifenentwulstmaschine Die Stahldrahtwulst wird aus jeder Reifenflanke entfernt. Dieser Schritt ist entscheidend: Verbleibende Wulstdrähte beschädigen die Schneidmesser des Schredders und verunreinigen das ausgelieferte Gummimaterial. Ein Einhaken-Entferner verarbeitet 60–120 Pkw-Reifen pro Stunde. Durch das Entfernen der Wulstdrähte wird das nachfolgende Schreddern (30–40%) zudem energieeffizienter, da der Schredder kein gehärtetes Stahlseil durchtrennen muss.

Phase 3: Seitenwandschneiden (optional)

Für große Lkw- und OTR-Reifen, ein Reifenschneidemaschine Die Seitenwände werden von der Lauffläche getrennt. Dadurch wird die Korngröße des Materials im Primärzerkleinerer reduziert und Seitenwände und Laufflächen können separat verarbeitet oder für spezifische Anwendungen direkt verkauft werden (z. B. Seitenwandgummi für Förderbandauskleidungen). Erfahren Sie mehr über Warum das Schneiden der Seitenwand beim Reifenrecycling wichtig ist.

Stufe 4: Primäre Zerkleinerung

Der Reifenzerkleinerer ist die Kernmaschine jeder Reifenrecyclinganlage. Eine langsam laufende, drehmomentstarke Doppelwellenzerkleinerer Ganze Reifen (oder vorgeschnittene Abschnitte) werden in grobe Hackschnitzel von 50–100 mm Größe zerkleinert. Primäre Schredder für das Reifenrecycling verwenden typischerweise Motoren mit einer Leistung von 30–110 kW und verarbeiten je nach Reifentyp und Maschinengröße 500–3.000 kg/h. Das Produkt – in diesem Stadium als Reifengranulat (TDF) bezeichnet – hat bereits einen kommerziellen Wert als alternativer Kraftstoff.

Stufe 5: Sekundäre Zerkleinerung / Granulierung

A Reifengranulator Die 50–100 mm großen Späne werden auf 5–20 mm große Granulate zerkleinert. In diesem Stadium, Stahldraht löst sich aus der Gummimatrix und können mittels Magnetabscheidern entfernt werden. Textilfasern werden ebenfalls abgetrennt und mittels Windsichtern oder Vibrationssieben entfernt. Das Ergebnis ist ein Gemisch aus Gummigranulat, losem Stahldraht und Fasern. Weitere Informationen finden Sie in unserem ausführlichen Leitfaden. Altreifengranulatoren und Ausgabespezifikationen.

Stufe 6: Stahl- und Fasertrennung

Magnetabscheider und Magnettrommeln trennen Stahldrahtfragmente von den Gummigranulaten – typischerweise wird dabei eine Stahlabscheidung von über 991 TP7T erreicht. Windsichter und Vibrationssiebe entfernen Textilfasern (Nylon, Polyesterkord). Der abgetrennte Stahl wird als Schrott verkauft (1 TP8T100–1 TP8T200/Tonne); die Fasern können als Dämmstoff oder Brennstoffzusatz verwendet werden.

Stufe 7: Feinmahlung (optional)

Für höherwertige Anwendungen, ein Gummipulverisierer/Schleifer Das Granulat wird weiter zu feinem Gummipulver (40–80 Mesh / 0,2–0,4 mm) vermahlen. Feines Gummipulver erzielt hohe Preise (300–600 £/Tonne) für die Verwendung in Formgummiprodukten, zur Asphaltmodifizierung und für Sportbodenbeläge. Durch Kryogenmahlung (Gefrieren des Gummis mit flüssigem Stickstoff vor dem Mahlen) wird ein noch feineres Pulver erzeugt, die Verarbeitungskosten erhöhen sich jedoch um 50–100 £/Tonne.

Arten von Reifenrecyclingmaschinen

Hier sind alle Maschinentypen aufgeführt, die in einer Reifenrecyclinganlage eingesetzt werden, mit Spezifikationen aus dem Fertigungsprogramm von Energycle:

MaschineFunktionDurchsatzMotorleistungAusgabegröße
ReifenentwulstungsgerätDen Wulstdraht aus der Reifenflanke entfernen60–120 Reifen/h7,5–15 kWKompletter Reifen (Draht entfernt)
ReifenschneiderSeitenwände von der Lauffläche abschneiden40–80 Reifen/h5,5–11 kWSeitenwandstreifen + Profilringe
Primärzerkleinerer (Doppelwelle)Ganze/geschnittene Reifen zu Chips zerkleinern.500–3.000 kg/h30–110 kW50–100 mm Chips
ReifengranulatorSpäne zu Granulat zerkleinern, Draht freisetzen300–2.000 kg/h22–75 kW5–20 mm Granulat
MagnetabscheiderStahldraht aus dem Granulat entfernenEntspricht der Leitungsgeschwindigkeit1,5–4 kWSaubere Granulate + Stahldraht
Windsichter / FasertrennerTextilfasern aus dem Granulat entfernenEntspricht der Leitungsgeschwindigkeit3–7,5 kWSaubere Granulate + Fasern
GummipulverisiererGranulat zu feinem Pulver vermahlen200–800 kg/h37–75 kWPulver mit einer Korngröße von 40–80 Mesh

Ausgabeprodukte und Marktwert

Eine Reifenrecyclinganlage generiert mehrere Einnahmequellen. Das Verständnis der Endprodukte und ihrer Märkte hilft Ihnen zu entscheiden, wie weit die Verarbeitung gehen soll und in welche Anlagenstufen Sie investieren sollten:

AusgabeproduktGrößeMarktpreisAnwendungen
TDF-Chips50–100 mm$30–$80/TonneBrennstoff für Zementöfen, Brennstoff für Kraftwerke (ersetzt Kohle)
Gummigranulat (grob)5–20 mm$120–$250/TonneSpielplatzbeläge, Sportbahnen, Landschaftsmulch
Krümelgummi (fein)1–5 mm$200–$400/TonneAsphaltgummi (Straßenbau), Formteile, Sportplätze
Gummi Pulver40–80 Maschen$300–$600/TonneGummimischungszusatz, Wasserdichtung, Automobilteile
Stahlfäden$100–$200/TonneStahlschrottrecycling (Gießereien, Kleinstwerke)
Textilfaser$20–$50/TonneIsolierung, Brennstoffzusatz, Geotextilfüllstoff

Ein typischer Pkw-Reifen wiegt 8–10 kg und besteht aus ca. 701 TP7T Gummi, 151 TP7T Stahl und 151 TP7T Textilfasern (Gewichtsanteile). Die Verarbeitung von 1.000 Reifen ergibt etwa 7 Tonnen Gummi, 1,5 Tonnen Stahl und 1,5 Tonnen Fasern.

TDF vs. TDA vs. Gummigranulat: Vergleich der Endprodukte

Die drei Hauptproduktkategorien aus dem Reifenrecycling bedienen sehr unterschiedliche Märkte. Ihre Verarbeitungstiefe bestimmt, welche Produkte Sie verkaufen können:

ProduktVerarbeitung erforderlichKapitalinvestitionUmsatz/TonneMarktnachfrage
TDF (Reifen-Kraftstoff)Nur Zerkleinern (1 Stufe)Niedrig ($80K–$200K)$30–$80Stabil – Zementöfen, Kraftwerke
TDA (Reifenabgeleitetes Aggregat)Zerkleinern + SiebenNiedrig-Mittel ($100K–$250K)$50–$120Wachstum – Tiefbauaufschüttungen, Entwässerung
KautschukkrümelZerkleinern + Granulieren + TrennenMittel-Hoch ($200K–$600K)$120–$600Robust – Sportböden, Asphalt, Formteile

Unsere Empfehlung für neue Projekte: Beginnen Sie mit der TDF-Produktion (geringstes Kapital, sofortige Einnahmen) und ergänzen Sie diese dann, sobald der Cashflow es zulässt, um Granulier- und Trennanlagen. Der für die TDF-Produktion angeschaffte Shredder bildet die erste Stufe der Gummigranulatlinie – eine Investition ohne Fehlinvestitionen. Detaillierte Marktanalysen finden Sie in unserem Leitfaden. Reifenrecyclingmärkte: TDF vs. TDA vs. CRM.

Pkw-Reifenverarbeitung vs. Lkw-Reifenverarbeitung vs. OTR-Reifenverarbeitung

Unterschiedliche Reifentypen erfordern unterschiedliche Anlagendimensionierung und Verarbeitungsverfahren:

ParameterPkw-ReifenLKW-/BusreifenOTR-Reifen
Gewicht8–10 kg40–70 kg200–4.000 kg
Durchmesser550–700 mm900–1200 mm1.800–4.000 mm
Stahlgehalt10–15%15–25%10–20%
EntdrahtungStandard-EinzelhakenHochleistungs-EntgraterHydraulischer OTR-Entgrater
VorschneidenOptionalEmpfohlenErforderlich
Aktenvernichtergröße30–55 kW55–90 kW90–200+ kW
Durchsatz (Aktenvernichter)500–2.000 kg/h800–2.500 kg/hIndividuell pro Projekt

Komplette Konfigurationen von Reifenrecyclinganlagen

TDF-Basislinie (Geringste Investition)

Entkorkung → Primärzerkleinerung → Magnetscheider → Siebung. Ausbeute: 50–100 mm TDF-Späne + Stahldraht. Durchsatz: 500–2.000 kg/h. Investitionskosten: 80.000–200.000 TP8T. Amortisationszeit: 12–24 Monate bei 8 Stunden Betrieb pro Tag.

Krümelgummilinie (mittlere Investition)

Entkorkungsanlage → Primärzerkleinerer → Granulator → Magnetabscheider → Windsichter → Vibrationssieb. Ausbeute: 1–5 mm sauberes Gummigranulat + Stahl + Fasern. Durchsatz: 300–1.500 kg/h Fertiggranulat. Investitionskosten: 200.000–600.000 TP8T. Amortisationszeit: 8–18 Monate. Sehen Sie sich unsere Testlauf der Reifenrecyclinganlage.

Feine Gummipulverlinie (Höchster Wert)

Komplette Anlage zur Herstellung von Gummigranulat + Gummipulverisierer + Feinsiebung + Verpackung. Ausbeute: Gummipulver (40–80 Mesh). Durchsatz: 200–800 kg/h Pulver. Investitionskosten: 400.000–1.000.000+ TP8T. Amortisationszeit: 12–24 Monate. Höchster Ertrag pro Tonne, erfordert jedoch höheres Kapital und qualifiziertere Bediener.

5-Schritt-Entscheidungsrahmen

Schritt 1: Definieren Sie Ihren Rohstoff

Pkw-Reifen, Lkw-Reifen oder OTR-Reifen? Gemischte oder einheitliche Reifentypen? Erwartetes Tages-/Monatsvolumen in Tonnen? Der Reifentyp bestimmt jede Maschinenspezifikation in der Linie – eine Pkw-Reifenlinie mit einer Kapazität von 500 kg/h ist völlig anders aufgebaut als eine Lkw-Reifenlinie mit derselben Kapazität.

Schritt 2: Wählen Sie Ihr Endprodukt

TDF-Chips (einfachste Lösung), Gummigranulat (bestes Verhältnis von Investition zu Ertrag) oder feines Gummipulver (höchster Wert, höchste Investition)? Analysieren Sie die lokale Marktnachfrage – eine Gummigranulat-Produktionslinie ist sinnlos, wenn sich keine Abnehmer in wirtschaftlich sinnvoller Lieferentfernung befinden. Identifizieren Sie mindestens zwei bis drei potenzielle Abnehmer, bevor Sie investieren.

Schritt 3: Dimensionieren Sie Ihre Linie

Berechnen Sie den erforderlichen Durchsatz anhand Ihres Reifenaufkommens. Eine Anlage, die 50 Tonnen Pkw-Reifen pro Tag verarbeitet, benötigt eine Primärzerkleinerungskapazität von ca. 3.000–4.000 kg/h (bei 8-Stunden-Schichten und einer Verfügbarkeit von 80%). Dimensionieren Sie die Anlagen stets für die maximale Kapazität zuzüglich einer Reserve von 20%.

Schritt 4: Planen Sie Ihr Layout

Eine komplette Gummigranulat-Anlage benötigt 500–2.000 m² überdachte Fläche sowie einen Außenlagerplatz für Reifen. Planen Sie den Materialfluss wie folgt: Reifenannahme → Entwulstung → Zerkleinerung → Granulierung → Trennung → Siebung → Produktlagerung. Berücksichtigen Sie ausreichend Platz für Wartungsarbeiten, Ersatzteile und zukünftige Erweiterungen.

Schritt 5: ROI berechnen

Umsatz = (Gummimenge × Gummipreis) + (Stahlmenge × Stahlpreis) + Annahmegebühren (falls erhoben). Kosten = Abschreibung der Anlagen + Strom + Arbeitskosten + Wartung + Miete. Die meisten Reifenrecyclingbetriebe berechnen 1–18 Tsd. pro Reifen als Annahmegebühr – allein diese kann 30–50 Tsd. an Betriebskosten decken. Eine Gummigranulatanlage mit einer Kapazität von 1.000 kg/h erwirtschaftet typischerweise einen jährlichen Bruttoumsatz von 100.000–100.000 Tsd. mit einer Marge von 40–60 Tsd.

Wartungsgrundlagen

Reifenrecyclinganlagen arbeiten unter harten Bedingungen – abrasiver Gummi, eingebettete Stahldrähte und hohe Drehmomentbelastungen. Ein konsequentes Wartungsprogramm ist unerlässlich:

  • Täglich: Zerkleinerungsmesser auf Absplitterungen prüfen, Materialstau beseitigen, Ölstand der Hydrauliksysteme prüfen
  • Wöchentlich: Magnetabscheiderstärke prüfen, Förderbandspannung und -ausrichtung kontrollieren, Granulatorsiebe auf Verschleißstellen untersuchen
  • Monatlich: Alle Lager schmieren, elektrische Anschlüsse und Motortemperaturen prüfen, Wellendichtungen des Schredders prüfen
  • Alle 500–1000 Stunden: Drehen oder ersetzen Sie die Zerkleinerungsmesser (bei der Reifenverarbeitung verschleißen die Messer aufgrund des Stahldrahtkontakts 2–3 Mal schneller als bei der herkömmlichen Kunststoffzerkleinerung)
  • JährlichVollständige Maschinenprüfung, Austausch verschlissener Siebe und Auskleidungen, Getriebeölkontrolle, Überprüfung der Sicherheitssysteme

Die Kosten für die Messer sind der größte Wartungsaufwand – rechnen Sie für eine mittelgroße Produktionslinie mit jährlichen Kosten von 5.000 bis 15.000 €. Der Einsatz verschleißfester Messermaterialien (D2, DC53 oder Hartauftragung) verlängert die Lebensdauer der Messer um 40 bis 80 %. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Leitfaden zur Metallurgie von Schredderklingen.

Einstieg in die Energycle

Energycle fertigt komplette Reifenrecyclingmaschine Anlagen – von der Entgratung über Zerkleinerung, Granulierung und Trennung bis hin zum Mahlen. Mit Installationen in Afrika, Südostasien, dem Nahen Osten und Südamerika bieten wir:

  • Kostenlose Projektberatung — Teilen Sie uns Ihren Reifenbedarf, Ihr Zielprodukt und Ihr Budget mit; wir entwerfen die optimale Linienkonfiguration
  • Schlüsselfertige Leitungsversorgung — alle Maschinen, Förderbänder, Schaltschränke und Steuerungen aus einer einzigen Quelle
  • Installation und Inbetriebnahme — Unsere Techniker installieren die Anlagen vor Ort und schulen Ihre Bediener.
  • Ersatzteil- und Klingenversorgung — schnelle Lieferung von Verschleißteilen zur Minimierung von Ausfallzeiten

Contact our engineering team Nennen Sie uns Ihren Reifentyp, Ihr tägliches Produktionsvolumen und Ihr gewünschtes Endprodukt – wir entwerfen eine Produktionslinie und erstellen Ihnen innerhalb einer Woche ein vollständiges Angebot.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet eine Reifenrecyclingmaschine?

Eine einfache TDF-Zerkleinerungsanlage (Entgrater + Zerkleinerer + Magnetabscheider) kostet 80.000–200.000 Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. Tsd. 800.000–1.000.000 Tsd. ...

Wie funktioniert das Reifenrecycling?

Das Standardverfahren für das mechanische Reifenrecycling umfasst 6–7 Stufen: (1) Sammlung und Sortierung, (2) Entwulstung (Entfernung des Stahlwulstdrahts), (3) optionales Schneiden der Seitenwände, (4) Vorzerkleinerung zu 50–100 mm großen Spänen, (5) Granulierung zu 5–20 mm großen Spänen, (6) Magnet- und Windtrennung zur Entfernung von Stahldraht und Fasern sowie (7) optionale Feinvermahlung zu 40–80 Mesh-Pulver. Jede Stufe trägt zur Wertsteigerung des Endprodukts bei.

Ist Reifenrecycling rentabel?

Ja – Reifenrecycling generiert Einnahmen aus verschiedenen Quellen: Gummigranulat (120–600 Tsd./Tonne, abhängig von der Feinheit), Stahldraht (100–200 Tsd./Tonne), Entsorgungsgebühren (1–3 Tsd./Tonne pro angenommenem Reifen) und Fasern (20–50 Tsd./Tonne). Ein mittelgroßer Betrieb zur Verarbeitung von Gummigranulat mit einer Kapazität von 1.000 kg/h erwirtschaftet typischerweise einen jährlichen Bruttoumsatz von 300.000–600.000 Tsd. mit Gewinnmargen von 40–60 Tsd./Tonne nach Abzug der Betriebskosten.

Welche Größe muss der Schredder für das Reifenrecycling haben?

Für Pkw-Reifen: Ein Doppelwellen-Shredder mit 30–55 kW Leistung bewältigt 500–2.000 kg/h. Für Lkw-Reifen: 55–90 kW für 800–2.500 kg/h. Für OTR-Reifen: 90–200+ kW, kundenspezifische Auslegung. Dimensionieren Sie den Shredder stets für das Spitzenvolumen plus 20% Reserve und berücksichtigen Sie die 80% Verfügbarkeit (Wartung, Schichtwechsel, Zuführungslücken).

Worin besteht der Unterschied zwischen TDF, TDA und Gummigranulat?

Reifengranulat (TDF) besteht aus grob zerkleinerten Reifenspänen (50–100 mm) und wird als alternativer Brennstoff in Zementöfen verbrannt. Reifengranulat (TDA) besteht aus zerkleinerten Reifenteilen und wird als Leichtfüllmaterial im Tiefbau eingesetzt. Gummigranulat ist feinkörniger Gummi (1–5 mm) und findet Verwendung in Sportböden, zur Asphaltmodifizierung und in Formteilen. Jedes dieser Produkte erfordert einen zunehmend aufwändigeren Verarbeitungsaufwand, erzielt aber auch höhere Preise.

Kann ich LKW-Reifen und PKW-Reifen auf derselben Recyclinglinie entsorgen?

Ja, aber die Anlage muss für die größeren Reifen dimensioniert sein. Ein für Lkw-Reifen ausgelegter Schredder verarbeitet problemlos auch Pkw-Reifen, umgekehrt jedoch nicht. Der Hauptunterschied liegt im Entwulsten – Lkw-Reifen benötigen einen Hochleistungs-Entwulster. Die Zuführrate sinkt bei der Verarbeitung größerer Reifen, da das Schreddern jedes einzelnen Reifens länger dauert. Viele Betreiber verarbeiten Pkw- und Lkw-Reifen in getrennten Chargen.

Wie lange halten die Klingen eines Reifenschredders?

Die Klingen von Reifenschreddern halten 500–1000 Betriebsstunden, bevor sie gedreht oder ausgetauscht werden müssen – das entspricht etwa 2–4 Monaten bei 8 Stunden pro Tag. Der Stahldraht im Reifenwulstkern führt zu einem 2–3-mal schnelleren Klingenverschleiß als beim Schreddern von Kunststoff. Klingen aus D2- und DC53-Werkzeugstahl bieten das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis; Klingen mit Hartmetallspitzen halten zwar länger, sind aber in der Anschaffung 4–6-mal teurer.

Welche Genehmigungen benötige ich für das Reifenrecycling?

Die Anforderungen variieren je nach Zuständigkeitsbereich, umfassen aber in der Regel Folgendes: eine Abfallverarbeitungs-/Recyclinggenehmigung, eine Umweltgenehmigung (Luftemissionen, Lärm, Wassereinleitung), eine Brandschutzgenehmigung (Reifenlagerung stellt ein erhebliches Brandrisiko dar) und Betriebsgenehmigungen. In einigen Regionen gelten zudem Beschränkungen für die Reifenlagerung (maximale Anzahl an Reifen vor Ort). Wenden Sie sich vor der Anschaffung von Ausrüstung an Ihre zuständige Umweltbehörde.

Verwandte Ressourcen

Autor: energycle

Energycle ist ein führender globaler Anbieter und Hersteller, der sich auf fortschrittliche, hoch effiziente Lösungen für die Kunststoffrecyclingtechnik spezialisiert hat. Wir sind darauf bedacht, robuste und zuverlässige Maschinen zu entwickeln und herzustellen, die das gesamte Recycling-Spektrum abdecken – von der Reinigung und Zerkleinerung bis hin zur Granulierung, Pelletierung und Trocknung. Unser umfassendes Portfolio umfasst modernste Reinigungsanlagen für flexible Folien und harte Kunststoffe (wie PET und HDPE), leistungsstarke industrielle Aktenvernichter, präzise Granulatoren und Brecher, effiziente Pelletiermaschinenund wirkungsvolle TrocknungssystemeMaschinen. Ob Sie eine einzelne leistungsstarke Maschine oder eine vollständige, maßgeschneiderte Komplettanlage benötigen, Energycle liefert Lösungen, die präzise auf Ihre spezifischen Betriebsanforderungen und Materialien zugeschnitten sind.

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